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Lech-Füssen-Lecknertal




Die diesjährige Zweitagestour führte uns von Lech über Reutte nach Füssen, Immenstadt durch das Lecknertal über Hittisau, Alberschwende zurück nach Dornbirn.

Bereits am Freitag Abend verluden wir unsere Räder auf dem „Rad“-Hänger von „Fuzzi“, welcher sich bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte, unsere Liegeräder nach Lech zu überstellen.
Wir fuhren dann am Samstag Früh per Bahn und Bus nach Lech, von wo wir unsere Tour bei wechselhaftem Wetter starteten. Durch das schöne Lechtal ging es nach Reutte bzw. Pinswang, unserem ersten Etappenziel.
Hier hatte uns Konrad schon im voraus Zimmer in der Pension „Säuling“ reserviert. Dort wurden wir von den freundlichen Wirtleuten schon erwartet und sehr herzlich empfangen.
Nach einem hervorragendem Abendessen mit feucht-fröhlichem Ausklang starteten wir am nächsten Morgen „frisch“ und ausgeruht zum zweiten Teil unseres Ausfluges.
Nach einem kurzen Abstecher zu den Königsschlössern, ging’s weiter in Richtung Sonthofen und Immenstadt. Schon am Vorabend hatten wir uns geeinigt, die Heimreise über das Lecknertal „anzutreten“ - durch ein wunderschönes und weitgehend unberührtes Naturschutzgebiet. Wir wussten aber nicht, dass es sich bei dieser Strecke um eine anspruchsvolle Bergtour (Mountainbikestrecke) mit mehreren, recht „happigen“ Anstiegen handelte.
(Auszug aus der Tourbeschreibung: Dies ist eine Mountainbike-Tour, die aber auch mit dem Trekkingrad gemacht werden kann. Der ingesamt zu überwindende Höhenunterschied beträgt knapp 1000 m. Einige Steigungen sind hart an der Grenze zwischen “noch fahren” oder “absteigen”.)
Auf dem Scheidwangpass (1262m) angekommen staunten die Leute von der Lachalm nicht schlecht, unsere „exotischen“ Liegeräder in dieser Höhe zu sehen.
Belohnt wurden wir dann mit einer herrlichen Abfahrt durch das Lecknertal hinaus nach Hittisau, wobei es die ersten paarhundert Meter recht abenteuerlich über Stock und Stein ging. Die Heimfahrt über Alberschwende nach Dornbirn war dann für uns „Bergziegen“ nur noch eine Auflockerungsübung und wir kamen zu Hause gerade noch rechtzeitg zum Elfmeterschießen des Fussball-WM-Finales.